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Pflege zu Hause:
Familien die ihre Angehörigen Tag und Nacht zu Hause pflegen wollen oder müssen bekommen meistens über den legalen Arbeitsmarkt keine Hilfe. Die einzige Rettung sind billige Arbeitskräfte vorwiegend aus Osteuropa. Den deutschen ambulanten Pflegedienst kann kann niemand rund um die Uhr bezahlen. Bei einem Stundensatz von DM 25.-- kämen im Monat DM 18.000.-- zusammen. Der Schwarzmarktlohn für Osteuropäerinnen hat sich bei ca. DM 2.000.-- im Monat eingependelt.
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Vorgaben der Sozialgesetze haben mit der Realität nichts mehr zu tun: Mehr als 60% des Personals in Pflegeheimen seien ausländische Hilfskräfte. |
Erlanger Wohlfahrtsverbände können die ambulante Pflege nicht mehr kostendeckend betreiben.
Stadt erhöht ab 2002 Zuschüsse (aus Steuergeldern und Gebühren) an Verbände. 2001 waren es DM 350.000.-- die die Stadt laut gesetzlicher Vorgaben ausschließlich zu den Investitionskosten ambulanter Dienste zuschoss, 2002 werden es DM 550.000.-- sein. Der Tenor der Verbände:
Eine Linderung mehr nicht. Das heißt wir Bürger bezahlen für die Pflege mehrfach und zwar Beiträge zur Pflegeversicherung und aus den Steuern ein zweites mal. |
Heimvertrag eines sozialen Verbandes: 2
Bettzimmer: DM 137,10 täglich, (30 Tage), DM 4.113.-- monatlich pro Person. Ein 2 Bettzimmer bringt es somit auf DM 8.226.-- monatlich. Dazu kommen
medizinische Wasch- und Badezusätze, Cremes, Pflegeschaum, Toiletteartikel. Bei Abwesenheit des Bewohners von mehr als einen Tag werden 20% des Tagessatzes zurückerstattet.
Warum diese exorbitant hohen Sätze nie ausreichen sollen, bleibt ein Geheimnis der Jammerer und Politiker.
Heimangebot für ein
Einzelzimmer EUR 2.166,21/Monat, Eigenanteil EUR 1.143,21/Monat, Pflegestufe I, Zweitbettzimmer EUR 2.027,21/Monat/Person - das Zweibettzimmer bringt es somit auf EUR 4.054,38/Monat
Einbettzimmer EUR 2.509,04/Monat, Eigenanteil EUR 1.230,04/ Monat, Pflegestufe II, Zweibettzimmer EUR 2.370,02/Monat/Person - das Zweibettzimmer bringt es somit auf EUR 4.740,04/Monat
Einbettzimmer EUR 2.783,43/Monat, Eigenanteil EUR 1.351,43 /Monat, Pflegestufe III, Zweibettzimmer EUR 2.644,41/Monat/Person - das Zweibettzimmer bringt es somit auf EUR 5.288,82 /Monat.
Das
Pflegeheim, ein sozialer Träger, verfügt über 40 Betten und nimmt bei einer Vollbelegung, durchschnittlich EUR 161.279, 09 im Monat ein.
Das dieser Betrag nicht reichen soll ist schon sehr seltsam, seltsam ist auch das die Pflegekosten jedes Jahr steigen. Aufs Jahr gerechnet erhält dieses eine Pflegeheim EUR 1.935.349.--. Dazu erhält
das Heim aus Steuermitteln, also zusätzlich von uns allen bezahlt, auch öffentliche Fördermittel. In den Sätzen die die zu pflegende Person zu bezahlen hat sind - nicht - alle Nebenkosten enthalten.
Zusätzlich muß die zu pflegende Person folgendes bezahlen Renovierung für das Zimmer, Entrümpelung, Kühlschrank abtauen (?!), Balkonbetreuung, Vorhänge auf- und abhängen, Ausflüge, Einkaufen.
Im Oktober 2002 wurden die Pflegesätze erhöht, da man offenbar noch immer nicht genug an den Pflegebedürftigen verdient hat oder die Kassen noch mehr schröpfen kann
. Das Einzelzimmer wurde um monatlich EUR 111,64, Stufe I. bis Doppelzimmer/Bett EUR 145,71 Stufe III, erhöht. |
Pflegeheime sperren sich gegen Prüfung ihrer Leistungen: Hohe und teure Pflegesätze sind keine Garantie für bessere,
hochwertigere Pflege, billigere, preiswerte Sätze kein Beleg für schlechtere Leistungen. Die Pflegesätze zwischen dem billigsten und dem teuersten Heim klaffen um das vier- bis siebenfache auseinander.
Die Kassen und wir Beitragszahler haben ein Recht darauf zu erfahren warum das so ist. |
Neues Modell für Pflegeheim: Haus für EUR 11.000.000.-- ohne öffentliche Mittel finanziert (es geht doch). Der Neubau
bietet Platz für 112 Bewohner. Nach Meinung aller Beteiligten hat das Pflegeheim Hotelcharakter. |
Im Jahr 2000 waren 71 Millionen Menschen über die soziale Pflegeversicherung versichert. Davon erhielten 1,9 Millionen
Personen Leistungen über insgesamt 16,543 Milliarden Euro aus der Pflegeversicherung. D.h. rein rechnerisch kostet jeder der 1,9 Millionen Pflegebedürftigen 8,7068421 Milliarden
. Wo versickern die Milliarden, wer zockt uns ab, wer verkauft uns für dumm? |
Die ganze gesetzliche Pflegeversicherung gehört entweder von der Politik, dem Gesetzgeber Beitrags-, also Einnahmen- und
auch Ausgabenmäßig gedeckelt oder aber vollkommen privatisiert. Der Staat bietet auf Sozialhilfeniveau eine steuerfinanzierte Grundabsicherung und jeder der mehr möchte kann, muss dies aus eigener Tasche
bezahlen. Durch private Versicherungen, durch Vermögensverkäufe ..... |
Ich bilde mir ein jedes Argument für die jetzige gesetzliche Pflegeversicherung und
Leistungsverminderungen und/oder Beitragserhöhungen, sachlich, nachprüf- und belegbar widerlegen zu können.
Das es angeblich immer mehr Alte-, Kranke- und Pflegebedüftige Leute, mit Alzheimer usw. geben soll, die Leistungsverminderungen und/oder Beitragserhöhungen rechtfertigen betrachte ich als eine nichtbelegbare Mär. Es dürften nicht belegbare Hochrechnungen sein. Auch angebliche Kostensteigerungen die als Rechtfertigung genannt werden lasse ich nicht gelten, bzw. lasse ich nur dann gelten wenn jedes Pflegeheim ordentlich bilanziert und wirklich kostensparend arbeitet. Ich bilde mir weiterhin ein, (fast) jedes Pflegeheim kostensparend, kostendeckend, gewinnorientiert und ohne staatliche Zuschüsse sanieren zu können. Die Ausgabenseite muß saniert werden, in einer mangelhaften Kontrolle und in ständigen Politikerzusagen der Beitragserhöhungen und/oder Leistungsverminderungen, liegen die Problem!
M.E. verhält es sich mit den Eigenanteilen der Pflegestufen I. bis III., die durch die Pflege-, Krankenkassen bezahlt werden genauso wie mit der Eigenheimzulage bei Bau- und Kaufwilligen. Jetzt
wo diese (Eigenheimzulage) abgeschafft wurde kamen manche kluge Leute zu dem Schluß, daß diese Eigenheimzulage das Bauen in Deutschland um diesen Betrag verteuerte - was auch nachvollziehbar ist.Genauso
verhält es sich m.E. mit den Sätzen der Pflegestufen. Diese Sätze verteuerten exorbitant die Pflege, die seltsamerweise bei den gleichen Leistungen, als es noch keine Pflegeversicherung gab wesentlich
kostengünstiger zu erhalten und zu finanzieren war. |
Kurioserweise gibt es auch keinerlei finanzielle Probleme und jährliche Kostensteigerungen bei privat intiierten
Institutionen/Pflegemodel- len, auch in Deutschland, die gänzlich im Pflegebereich auf den Staat verzichten.
Die Pflege erfolgt kostendeckend, die zu Pflegenden erhalten für sich ihr Vermögen, kein Sozialamt muß für dubiose Kosten einspringen, Pflegestufen und Eigenanteile interessieren nicht .... Modelle die kurioserweise vom Staat nicht unterstüzt, z.T. sogar sanktioniert werden.
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